Ich habe nach 2 Jahren Abstinenz endlich mal wieder die Yogamatte ausgerollt und das Krokodil und seine Freunde geturnt.

Danach wusste ich überhaupt nicht mehr, wieso ich überhaupt damit aufgehört habe. Gebeutelt von meinem ehemaligen Job in der Zahnarztpraxis habe ich mich für Schulter,- und Nackenübungen entschieden. Das war das Beste, was ich seit langem für meinen Körper getan habe. Aber von vorn.

Für die, die es nicht wissen: Ich habe vor kurzem meinen Job aufgegeben um mit meinem Freund den Winter in Kolumbien zu verbringen.

Das wäre noch vor einem Jahr undenkbar gewesen. Ich war voll im Hamsterrad. Arbeiten, Schlafen, Essen, Wochenende. Von Gehalt zu Gehalt. So ungefähr. Nicht, das ich mein Leben nicht genossen hätte, ganz im Gegenteil, aber langsam beschlich mich das Gefühl das etwas nicht richtig läuft. Nicht Rund. So lala halt. Wo wir wieder beim Yoga wären.

Ich wusste, es tut mir gut. Yoga tut einfach gut. Punkt.

Aber: da war das Aber. Keine Zeit. Keine Energie. Kein Platz. Und es war nicht nur mit dem Yoga so. Es war mit vielen Dingen so, die mir eigentlich gut tun. Die mir Freude machen. Ich war gefangen zwischen ewig langen Zugfahrten zur Arbeit, frühem Aufstehen, allen möglichen Aufgaben und chronischem Schlafmangel.

Daher der Entschluss: Ich lasse das alles hinter mir. Sicherheit Adieu! Ich will wieder Ich sein.

Zuerst habe ich nur geschlafen. Tagelang. So kam es mir jedenfalls vor.

Doch die Energie kam zurück und mit ihr die Erinnerungen an das, was ich wirklich will. Auf Youtube stiess ich dann auf den Kanal von Mady Morrison. Was für eine Frau! Sie hat wunderschöne Videos und eine besonders sanfte Art die Übungen zu erklären. Nix kompliziertes. Kein Schnickschnack. Herrlich!

Schon nach den ersten 20 Minuten konnte ich die Energie wieder in mir fühlen. Eine angenehme Spannung. Es ist, als wäre mein Körper glücklich das ich endlich wieder mit ihm rede. Ihm zuhöre. Bewege. Tröste. Mich mit ihm verbinde. Meine steifen Schultern werden locker. Ich laufe wieder anders. Fühle mich geschmeidiger.

 Liebes Yoga, willkommen zurück in meinem Leben!

Nicht ohne Grund erfährt Yoga seit Jahren einen Hype. Es ist nicht einfach nur Trend, sondern hilft uns wirklich wieder in unseren Körpern anzukommen und unsere Balance wiederzufinden. Yoga wirkt physiologisch auf Muskeln, Faszien, Bänder und Sehnen. Und es wirkt psychologisch – ausgleichend auf unseren Geist, unsere Emotionen und gibt unserer Seele Raum zum regenerieren. Und es ist für jeden was dabei. Ruhig, passiv, sitzend, liegend, stehend, meditativ, mit Atemübungen oder aktiv, fordernd oder gleich ein Mix. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Falls Du mehr über die Wirkung von Yoga im Körper erfahren willst, findest Du hier einen super Artikel von Robin Pratrap von Asanayoga.de

Der Körper wird mit der Zeit immer stärker. Resistenter. Und Du wirst es auch.

Sich einen gesunden und starken Körper zu gönnen ist auch ein Spiegel für unseren Selbstwert. Frage Dich:

  • Bin ich es mir Wert, Zeit für mich selbst zu investieren?
  • Bin ich es mir Wert, meinem Couchpotatoe – Schweinehund den Stinkefinger zu zeigen und meinen Popo für 20 Minuten auf die Yogamatte zu schwingen?
  • Fühle ich mich wertvoll genug, um andere mit meiner Ausstrahlung und meinem Auftreten auf mich aufmerksam zu machen? – Denn das wirst Du garantiert, sobald Du Dich um Dein Zuhause namens Körper kümmerst.

Viele von uns haben Angst herauszuragen. Etwas Besonderes zu sein. Sich zu verändern. Deshalb ist besonders die letzte Frage sehr wichtig. Stelle sie Dir und lausche der Antwort. Du wirst überrascht sein.

 

hoer-auf-dein-herz

 

 

Klar, grundsätzlich sind alle Bewegungsformen gut für Dich und Deinen Körper: Qi Gong, Joggen, Rugby…such Dir was aus.

Aber wenige sind so unkompliziert im Alltag anwendbar wie Yoga – Noch ein Grund für seine Beliebtheit.

Und weil es so schön ist: Ab auf die Matte 😉

Lots of Love, Linda

 

P.S. Welche Erfahrungen hast Du mit Yoga? Schreib es mir in den Kommentaren! Ich freue mich drauf 🙂

 

festival-yoga         So gehts auch  😉

 

Beitragsbild von Pexels / Pixabay.com

 

 

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