Krise und Chance.

Wann hat Dich das Leben das letzte Mal so richtig durchgeschüttelt?

So, das Du morgens aufstehst und Dich fragst: Warum ich? Und wofür das alles?

Kommt Dir bekannt vor? Vielleicht hilft Dir meine Geschichte.

 

 

 

 

 

Ich habe gerade so eine Phase. Krise? Mehrmals täglich. Und so ist es dazu gekommen.

Ich stand letztes Jahr kurz vor dem Burn Out. Wieder einmal. Der Abgrund war vor mir, und ich wusste vom letzten Mal – wenn ich jetzt nichts tue, frisst das Ding mich auf.

Wie ernst es zu der Zeit wirklich war, weiss ich erst heute. Nicht das mein Leben schlimm war, ganz im Gegenteil. Das letzte Jahr war atemberaubend. Ich habe so viele wunderbare Dinge gesehen und erlebt. Aber gleichzeitig lief mein Leben auf Hochtouren. An Schlaf war kaum noch zu denken. Nicht, das ich nicht hätte einschlafen können. Im Gegenteil, sobald ich fünf Minuten Ruhe hatte bin ich an Ort und Stelle eingeschlafen. Meistens im Zug. Ich hatte einfach keine Zeit für ausgiebigen Nachtschlaf. Ich war Pendlerin. Das hieß für mich, jeden Morgen um fünf oder früher raus. Ab in den Zug, zur Arbeit und Abends war ich selten vor acht Uhr zuhause.

Das ging ein Jahr lang wirklich gut. Ich redete mir ein, das alles passt. Doch Erschöpfung und Langeweile hatten sich schon lange eingeschlichen. Mein Job, der Platz an dem ich die meiste Zeit verbrachte, hat mich nicht mehr herausgefordert. Jeden Tag die gleichen Abläufe. Keine Flexibilität. Und jeden Tag die gleiche öde CD mit Entspannungsmusik auf Repeat. Ich war so müde, ich bin fast beim arbeiten eingepennt. Und das meine ich wörtlich – ich hatte wirklich Angst, das ich eines Tages einfach mitten in der Behandlung auf dem Patienten einschlafe. (Ich bin Prophylaxeassistentin von Beruf – das ist die, die beim Zahnarzt die Zahnreinigung macht)

 

Ich konnte die Fragen nicht mehr ignorieren.

 

Ist das fair?

Ist es fair, das ich jeden Tag nur mit halber Sparflamme auf der Arbeit aufkreuze?

Ist es fair, meinem Chef gegenüber?

Meinen Patienten?

Meinen Kollegen?

Dem Leben?

Und vor allem: Mir selbst?

 

Lohn war mir jeden Monat sicher. Der Job übrigens auch. Aber mehr und mehr, jeden Tag, hab ich mir die Frage gestellt: Kann das alles sein?

Wenn wir wieder neben der Stempeluhr gestanden haben, um auf die Mittagspause zu warten – ich bin buchstäblich jede Sekunde innerlich gestorben. „Ich stehe hier und meine kostbare Lebenszeit läuft ab, während da draussen das Leben tobt.“

Jeden Tag hat mein Herz geweint. Und der Witz: Obwohl ich ein gutes, regelmäßiges Gehalt hatte, blieb nie etwas davon übrig.

 

Die Vorstellung, bis an mein Lebensende so weiter zu machen, war die Hölle für mich.

 

Deshalb hab ich angefangen diesen Blog zu schreiben. Ich wollte etwas Neues tun. Etwas, was ich wirklich liebe. Ich wollte meine Erlebnisse teilen. Anfangen, mir das Leben meiner Träume zu bauen. Und ich wollte Dich dazu inspirieren, das selbe zu tun. Ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde. Aber meine Situation hat sich dadurch nicht wirklich verbessert.

Jetzt investierte ich neben meinem auszehrenden Job noch Stunden in meinen Blog. Nächte. Wochenenden.

Die ja eh schon ziemlich spärlich waren. Ich bin zu dieser Zeit noch ein, zweimal im Monat übers Wochenende nach Dublin zu meinem Freund geflogen. Das war ganz wunderbar, aufregend – aber sehr, sehr anstrengend. (Ich bin unglaublich dankbar, dass wir überhaupt die Möglichkeit hatten unsere Beziehung so aufrecht zu erhalten).

Mein Ziel war klar: Jeden Morgen aufstehen und wissen das es sich wirklich so richtig fett lohnt. Live, Love, Matter – wie Brendon Burchard es vorlebt.

Ich wollte Abends ins Bett gehen und mir diese Drei Fragen mit einem begeisterten“Ja!“ beantworten:

 

Habe ich heute so richtig gelebt? – Ja!

Habe ich heute geliebt? – Ja, man!

Habe ich heute den Unterschied gemacht? – Aber sowas von Ja!

 

Das war mein Motor. Endlich hatte ich etwas gefunden, das mich total erfüllt, antreibt und glücklich macht.

 

Doch meine Situation veränderte sich dadurch nicht.

 

Der Schlafmangel wurde immer schlimmer, und etwa im gleichen Masse, wie meine Begeisterung für das Neue anstieg, ging es meinem Körper immer schlechter.

Ich hatte kaum noch Kraftreserven, und es kam wie es kommen musste: Ich wurde krank. Drei Wochen habe ich im Bett gelegen. Erst wollte ich es gar nicht wahr haben. Doch nachdem ich auch noch eine Nacht im Krankenhaus lag, habe ich es endlich eingesehen. Ich kann so nicht weitermachen. Ich kündigte meinen Job.

Während der drei Monate Kündigungsfrist, hat das Leben nochmal richtig zugeschlagen. Eine Kollegin fiel langfristig aus, und wir haben zu zweit die Arbeit von Drei gemacht. Wenigstens habe ich mich nicht mehr gelangweilt. Und ich wusste: ein Ende ist in Sicht.

An bloggen war zu dieser Zeit überhaupt nicht zu denken. Keine Power. Keine Inspiration. Nur durchhalten. Ich wollte endlich mein Leben leben. Wollte nicht mehr jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Und wollte etwas tun, das mich und andere wirklich erfüllt. Doch: anstatt mich voll darauf ein zu lassen, habe ich auf Sicherheit gesetzt und mich weiter in meinem alten Beruf beworben.

Der Plan: Grundeinkommen sichern mit Job, und den Rest der Zeit so richtig leben. Klingt super vernünftig und total halbgar. Und das ist es auch.

Mein Leben fand das auch, denn ich fand keine neue Stelle. Mein letzter Arbeitstag kam, und damit auch der Flug nach Kolumbien.

Wir hatten schon länger gebucht, mein Freund und ich. Fünf Wochen. Kolumbien ist seine Heimat. Ich konnte es kaum glauben. Endlich kann der ganze Stress von mir abfallen! Und das tat er auch. Es dauerte ein, zwei Wochen und zum ersten Mal seit gefühlten Jahrzehnten konnte ich mich wieder entspannen.

Doch jeden Tag machte ich mir Sorgen.

Am meisten ums Geld. Mein mühsam Erspartes war langsam aufgebraucht, und ich hatte keine andere Einnahmequelle in Sicht. Ein Teilzeitjob als Krankheitsvertretung, wenn ich zurückkomme – das war alles.

Mein Herz fand das gut, denn es hatte ja eh keine Lust mehr, in meinem Beruf zu arbeiten. Mein Verstand aber, hatte Angst. Blanke Panik.

Wie soll ich überleben?

Mein Freund hatte Irland verlassen um mit mir in der Schweiz zu leben. Und wir hatten echt laue Wochen. Die Kohle war richtig knapp, aber wir haben es gemeistert.

Dann kam der Tag, als er Europa verlassen musste. Visum abgelaufen. Wir haben uns in Madrid verabschiedet. Es war Herzzerreißend. Wir würden uns einige Zeit nicht wiedersehen, das war klar.

 

 

 

 

 

Und jetzt sitze ich hier.

 

Ich habe die letzten Wochen viel Zeit mit mir selbst verbracht. Und das ist echt nicht immer lustig. Plötzlich kommen jede Menge Fragen auf.

 

Wo ist denn jetzt das Gute Leben, für das ich so begeistert losgegangen bin und für das ich (meiner Meinung nach) schon so viele Opfer gebracht habe?

 

Habe ich heute gelebt?

Habe ich heute geliebt?

Habe ich heute einen Unterschied gemacht?

 

Nicht immer kenne ich die Antwort. Und die Realität ist ziemlich ernüchternd. Ich bin pleite. Habe meine Ausbildung als Tierakupunkteurin fertig gemacht, und obwohl ich Akupunktur wahnsinnig spannend finde, arbeite ich nicht. Mein Freund ist auf einem anderen Kontinent. Ich habe sehr viel Zeit, aber ich weiss nichts damit anzufangen.

Ich denke viel nach – über mich und das Leben.

Plötzlich kommen jede Menge Gefühle in mir hoch. So viel alter Scheiss! Ich weiss manchmal gar nicht, wie ich damit umgehen soll, aber eins wird mir klar: Wenn diese alten Gefühle und Gedanken über mich und die Welt die ganze Zeit da waren, ist es kein Wunder, das sich mein Leben wie eine schlechte Zirkusnummer anfühlt.

Das unser Unterbewusstsein massgeblich unsere Realität bestimmt, ist mir schon lange klar.

Deshalb bin ich als ehemalige Beziehungsgeschädigte wirklich stolz darauf, dass ich meine Gefühlswelt schon so weit aufgeräumt habe, und wider aller Erwartungen (Niemand hat gedacht ich würde es eines Tages tun, weder meine eigene Mutter, noch ich selbst) – bald zu heiraten. Ja, ich traue mich. Wir haben keine Garantie das es gutgehen wird, aber wir wissen beide, das wir es trotzdem tun werden. Heiraten ist echt abgefahren, ich hätte nie gedacht, das es so viel in einem auslösen kann. Aber doch, das tut es. Und es ist wirklich wunderbar, das ich das erleben darf.

 

Die Krise serviert mir mein Leben nicht umsonst.

 

Langsam komme ich dahinter, warum mein Leben grad so schief läuft. Ohne die Krise, würde es mir nicht mal auffallen, das es das tut. Oder ich würde es einfach weiter ignorieren.

Ich habe super Ideen. Auch eine krasse Vision, und ich mache viel – aber ich mache es nicht zu hundert Prozent.

Ich halte mir die ganze Zeit Hintertürchen und Fluchtwege offen.

„Bloggen klappt nicht? Ok, dann mach ich halt Akupunktur. Ich hab keine Patienten? Macht nichts, ich hab ja noch meinen Teilzeitjob. Was, das reicht nicht um die Rechnungen zu zahlen? Na, dann wander ich halt wieder aus.“

So geht das den ganzen Tag in meinem Hirn. Ich denke nicht einmal vorwärts. Nur rückwärts. Und wundere mich warum ich mich im Kreis drehe. Meine liebe Mitbewohnerin hat es schön gesagt: „Du gehst vom Scheitern aus, noch bevor Du angefangen hast.“ Ich hab echt noch ein paar Tage gebraucht, um zu kapieren, was das wirklich BEDEUTET.

Wenn ich etwas Neues anfange, überlege ich mir gleichzeitig was ich mache, wenn es nicht klappt. In meiner Beziehung tue ich das nicht. Ich weiss nicht, ob es gut gehen wird, aber darüber denke ich nicht nach und tue es trotzdem.

 

Wofür brauche ich überhaupt Hintertürchen?

 

Angst, Schuld und Scham sind zur Zeit meine treuen Begleiter. Ich hätte nie geahnt, dass ich so viel davon mit mir rumschleppe.

Es ist echt nicht lustig, ihnen jeden Tag ins Gesicht zu schauen. Gruselige Fratzen sind das.

Theoretisch weiss ich, dass es sich lohnt mich diesen Gefühlen zu stellen. Sie zu fühlen. Zu erforschen, wo sie herkommen und mich mit ihnen auseinander zu setzen – auch wenn es weh tut.

Immer wieder denke ich, ich muss zur Zeit eine Plage für meine Liebsten sein, so labil wie ich bin. Und doch bin ich so unendlich dankbar, zu wissen, das sie mich trotzdem lieben. Denn mir fällt es im Moment eher schwer, mich selbst gern zu haben. Selbstzweifel pur. Kleinheit. All das lacht mir im Moment jeden Tag ins Gesicht. Und ich habe gar keine andere Wahl, als zurück zu lächeln.

 

Aufgeben kommt gar nicht in Frage

 

Ich habe mehr als einmal darüber nachgedacht aufzugeben. Aber meine Vision ist noch nicht gestorben. Ist die Krise gleichzeitig die Chance? Ich kann es von hier aus noch nicht sehen, aber mein Herz und meine Erfahrung sagen: Ja.

Doch ich gebe zu: Es ist verdammt schwierig, nicht alles fluchend in die Ecke zu werfen und mich heulend unter der Bettdecke zu verkriechen.

Beinahe jeden Tag schüttelt es mich. Wieder läuft es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es zieht mir den Boden unter den Füssen weg und ich will einfach nur weit weg laufen.

Noch vor einem Monat habe ich das Manifest für Dich geschrieben. Voller Überzeugung. Vielleicht habe ich es auch für mich geschrieben.

 

 

Vielleicht ist der Weg aus der Krise, durch sie hindurch. Macht Sinn.

 

 

 

 

 

Ich weiss nicht, ob Du gerade auch so etwas durchmachst. Ich weiss nicht, was Du von mir denkst, wenn Du das liest. Und ich weiss wirklich nicht, wie meine Geschichte an dieser Stelle weitergeht.

 

Nichtwissen ist echt ne Bitch. Sie kann einen echt zerreißen. Aber einen Glauben habe ich wirklich tief und fest in meinem Leben verankert: Alles hat einen Sinn. Und alles wird sich immer zum Guten wenden. Und die nächste Prüfung kommt bestimmt.

 

Danke, das ich das alles mit Dir teilen durfte!

 

Wie geht es Dir? Alles super und keine Ahnung wovon ich da rede oder gerade Land unter? Wie gehst Du damit um? Schreib es mir in den Kommentaren 🙂

 

Ich muss an dieser Stelle auch einfach noch dieses Lied mit Dir teilen. Wunderschön und bringt mich regelmässig zum heulen. Die Frau hats eh so drauf! Gänsehaut. Das Gold von Morgen. Einfach hier klicken: https://www.youtube.com/watch

 

Sunshine & Rainbows

 

Linda

 

 

Bilder von pixabay und Alpegemschi Fotographie(Daniela Hubler)

 

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12 Comments
  1. Pingback: Geld als Spiegel - Selbstwert 2.0 • kaleidoscopelife

  2. Hey lindi
    Wieder einmal ein super Artikel. Ich hab mich vor ein paar Wochen auch so gefühlt und bin dann einfach weggerannt. Ich habe es einfach nicht aushalten können. Dank dem das ich einen echt super Partner habe der in diesen momenten einfach immer das richtige tut und zwar das was mich dann wach rüttelt und mich zum nachdenken bewegt. Mit ganz einfachen Worten.
    Dieser Artikel hat mich wirklich bewegt. Und mir auch Mut gemacht weiter zu machen und die Augen weit offen zu halten um das Leben zu sehen und mit jeder faser wahrzunehmen.
    Ich umarme dich
    Rebi

    • Hallo Rebi!

      Danke Dir, ich bin mega froh wenn ich helfen kann. Es macht mich wirklich glücklich, das ich mit meiner Geschichte Mut machen kann.
      Ja, weglaufen ist im ersten Moment immer so viel verführerischer. Bringt aber nix, irgendwann müssen wir uns dem Kram einfach stellen.

      Alles Gute und Liebe Dir

      Ich umarme Dich zurück 🙂

      Linda

  3. Liebe Linda,
    ich ziehe meinen Hut vor so viel Ehrlichkeit!
    Wer Krisen nicht kennt, der hat meiner Meinung nach (noch) nicht richtig gelebt…
    Du hast es ja eigentlich schon richtig erkannt: die Krise zeigt Dir, dass es so nicht weitergeht und sie ist Deine Chance!
    Du musst Dich jetzt nur noch trauen.

    Ja, einfacher gesagt als getan, ich weiß!
    Aber ich glaube, dass Du den richtigen Weg kennst!

    Ich bin mir sicher, dass Dein Artikel ganz vielen Lesern Mut macht und ihnen aufzeigt, dass sie nicht alleine sind!

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
    Liebe Grüße
    Julia
    http://www.selbstvertrauenfürfrauen.de

    • Liebe Julia

      Danke für Deine lieben Worte. Das gibt mir echt Kraft!

      Und Du hast so Recht. Krisen gehören zum Leben. Aber ich habe echt lange nicht mehr so eine hartnäckige erlebt.

      Ich habe wirklich überlegt, ob ich den Artikel veröffentlichen soll. Ob ich so viel persönliches wirklich preisgeben soll. Es ist nicht leicht, Schwächen zu zeigen. Ich hatte wahnsinnig Angst vor Verurteilung. Aber mein Gefühl war klar: Ich muss etwas machen.
      Dieser Zuspruch zeigt mir, das es das Richtige war.

      1000 Dank und Dir auch alles Liebe

      Linda

      • Hallo…
        Danke Linda…ich gehe auch grade durch die Hölle. Frisch umgezogen in ne tolle Wohnung und jetzt ist ER einfach weg, wohl zu einer Anderen. Kein Zettel kein nichts. Mich zerreißt es gerade, meine Gefühle zerfressen mich, ich heule und schreie….Jetzt noch Existenzangst wegen der Wohnung… Kann grad gar nicht damit umgehen, verlassen worden zu sein. Am Morgen war alles noch okay… und jetzt ist alles vorbei…
        LG Angela

        • Hi Angela

          Whoa shit – ich krieg grad ne Gänsehaut wenn ich das lese…
          Das Leben kann so finster sein.
          Fühl Dich ganz fest gedrückt. Halte durch. Und halte nix zurück. Schrei und weine.

          Ich kann Dir grade nachfühlen, wie bescheuert sich das wahrscheinlich anhört – aber: Wenn Du das jetzt voll zulässt, das alles, die Ängste, die Wut und den Schmerz – dann findest Du darunter Dich und Deinen Frieden.

          Verlassen zu werden ist richtig übel. Aber Du bist mehr als das, das weiss ich genau!

          Ich wünsche Dir von Herzen nur das Beste und drück Dich nochmal

          Linda

          • Danke Linda…
            Ich weiß das es weiter gehen wird… und ich bin eben ein Mensch der total Verlassensangst hat. Da will ich endlich raus! Aber es tut so sche….. weh , ich krieg voll die Panik. Auch dieses mit seiner Familie die ich sooo lieb habe, seine erwachsene Tochter, die wie meine eigene ist, seine Freunde, die meine geworden sind…Soll das jetzt alles weg sein?! Nein es ist nicht weg, aber es ist anders. Ohje…Schon frisst es wieder…Da muss ich jetzt durch. Und nebenbei den Job und Studium und ne unfertige Wohnung. Aber ich schaffe das! Ich muss da durch und irgendwo werde ich zum Vorschein kommen, stärker als vorher…
            Danke Linda das es dich gibt…..und Julia auch

          • Von Herzen gern Angela

            Du schreibst es ja selbst – das Leben hält einem den Spiegel vor. Du hast die Chance, Deinen grössten Ängsten ins Gesicht zu schauen und über sie hinaus zu wachsen.
            Du bist zuversichtlich und Du bist offen – Du gibst Dein Bestes. Ich bin stolz auf Dich!

            Umarmung

            Linda

        • Hallo Angela,

          verlassen zu werden ist wirklich der Horror!
          Du musst jetzt sehr auf Dich acht geben!
          Hast Du denn in Deinem Umfeld Personen, die Dir zuhören und Dich auch mal an die schönen Momente im Leben erinnern?—ich weiß—momentan erscheint Dir alles grau!

          Wahrscheinlich könntest Du schon beim Anblick eines glücklichen Pärchens im TV losheulen…
          Aber: es gab ja bestimmt auch ein Leben vor diesem Mann und es wird danach Eines geben.

          Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!

          Viele Grüße
          Julia

      • Liebe Linda,

        es wird viele geben, die Deine Worte Mut machen! (siehe auch den Kommentar von Angela)
        Viele Menschen stecken schon jahrelang fest und kommen keinen Schritt weiter…

        Du gehst nach vorne, auch wenn Du nicht weißt, was auf Dich zukommt- wenn das keine Stärke ist, dann weiß ich auch nicht 😉

        Ich verfolge Deine Schritte weiter auf Facebook (hat sich ja schon was getan mit Deiner Akupunktur für Tiere :-))

        Liebe Grüße
        Julia

        • Liebe Julia

          ich danke Dir von Herzen – mal wieder, denn Du bist eine riesige Unterstützung für mich. Und Du machst mir jede Menge Mut 🙂

          Ja meine Tier Akupunktur – mein neues Baby 🙂 Ich hoffe sie darf ganz schnell wachsen!

          Alles Liebe

          Linda

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